Tag 388 – 394

Hallo zusammen,

Die erste Woche in Ecuador ist auch schon wieder vorbei. Und ich muss sagen es ist wieder viel schöner. Die Menschen wieder freundlicher und mit dem Spanisch klappt es hier auch echt super. Man merkt sie versuchen mit einem zu kommunizieren und sind bereit sich auf mein Sprachlevel zu begeben! 🙂

Zuerst einmal wurde die Hauptstadt Quito erkundet. Eine Stadt, die 90km lang ist. Unglaublich wirklich! 🙂 In Bäckereien durften wir dann unsere Backkünste testen. Nicht so leicht sag ich euch. Ich habe ecuadorianische Quesadillas versucht zu machen, aber so leicht wie es aussah war es leider nicht. 😉

Quito war ein sehr nettes Städchen am Berg mit einer schönen Innenstadt und auch sehr schönen Kirchen.

Als nächstes ging es zur Nulllinie des Äquators, wo wir mit einigen Versuchen feststellen konnten was die Korioliskraft für Auswirkungen haben kann. Schon gespenstisch teilweise. Aber faszinierend! 😉

Beim Ausflug in den Regenwald wurden wir dann erstmals so richtig nass! Zuerst die Fahrt mit der Seilbahn und dann noch eine kleine Wanderung zu einem riesen Wasserfall! Schon wirklich schön so ein Waldgebiet!

Ich muss eh sagen, die Gegend hier in Ecuador ist echt ungeheuer schön! 🙂 So unglaublich schön grün. Einfach toll! 🙂

Zum Gegensatz zum Regenwald gabs dann einen Ausflug zum Trockenwald. Ganz andere Vegetation und Pflanzen. Sah auch wirklich so beeindruckend. Obwohl es direkt um die Ecke liegt. Klima ist wirklich was sehr faszinierendes! 🙂

Auf einer Bahnfahrt durch einen Teil von Ecuador durften wir mit einer der ältesten Bahnen fahren und entdecken, wie früher Bahnrichtungen gewechselt wurden. Und wieder eine wunderschöne grüne Natur. Paradiesisch wirklich.

Dann ging es noch hoch zum Cotopaxi Vulkan auf 4600 Höhenmeter. Während der Wanderung zum Vulkan auf 4800m bin ich auf Grund meiner Höhenprobleme im Bus geblieben während mein Vater ohne jegliche Probleme und fit wie ein Turnschuhe hochgelaufen ist. Das hat mir mein Vater wohl nicht vererbt. 😉

Ich muss sagen Ecuador lohnt sich wieder richtig. Ein tolles Land mit super netten Menschen. Die Tour ist zwar echt anstrengend aber man sieht ungeheuer viel! 🙂

Und überall Vulkane. Einfach schön! 🙂

So und nun wieder einige Bilder für euch.

Viele Grüsse 🙂

Tag 382 – 387

Hallo zusammen,

Die erste Woche mit meinem Dad in Peru ist schon fast wieder rum.

Angekommen in Lima war ich erstmal unglaublich positiv überrascht. Eine echt schöne Stadt und im Gegensatz zum restlichen Peru auch sehr reich und modern. Der erste Eindruck hat sich dann bei der Sightseeing Tour am nächsten Tag bestätigt. Tolle Architektur, schöne Plätze, reiche Wohnviertel am Meer, die an Kapstadt erinnert haben und ein sehr nettes Zentrum mit Restaurants, Bars und Musik.

Nachdem mein Vater und ich ja die nächsten Wochen mit einer Reisegruppe unterwegs sind, war auch noch die Frage wie denn die Gruppe so sein wird. Und gott sei dank haben wir echt Glück und wirklich nette Leute bei uns.

Nach Lima ging es dann los zum Highlight Perus, der Stadt Cusco und Machu Pichu. Dank eines sehr netten Führers haben wir hier unglaublich viel über die Inka Kultur lernen dürfen und verstehen können, dass Cusco wirklich auch das Zentrum ist. Auch hier war ich wieder positiv überrascht. Wirklich nette Orte, englisch sprechende Peruaner und eine schöne Gegend. Hatte ich so nicht erwartet, da der Rest von Peru doch sehr enttäuschend für mich war.

Und schon ein gutes Gefühl beim bekannten Machu Pichu gewesen zu sein! 🙂

Und wirklich beeindruckend, was die Inkas damals geschaffen haben und mit menschlichen Kräften erschaffen haben. Riesige Steinbauten, die per Hand zusammengetragen wurden. Hat mich teilweise an eine Art Tetris nur mit Steinen und in Echt erinnert.

Und zu alledem durften wir auch noch Karneval in Peru erleben. Schaum spritzende Menschen, Wasserpistolen und natürlich Kostüme! Sehr cool! 🙂

Auch mit dem Wetter hatten wir wahnsinniges Glück. Strahlender Sonnenschein beim Machu Pichu! Davor und danach etwas Regen, was aber nicht so schlimm war.

Die Zugfahrt dorthin war auch ein Erlebnis muss ich sagen. Modeschau, Musik und eine tolle Naturkulisse haben die Fahrt zu einem Erlebnis gemacht! 🙂

Bis jetzt läuft unsere Tour also sehr gut. Sehr anstrengend, da wir sehr früh aufstehen müssen und wirklich den ganzen Tag unterwegs sind, aber es hat sich bis jetzt auch gelohnt.

Zum Abschluss von Peru kann ich für mich feststellen, dass das nördliche Chile, Boluvien und Peru wirklich sehr sehr ähnlich sind und es hier wirklich darum geht die Hightlights der Atacama Wüste, des Titicaca See und dem Machu Pichu anzuschauen. Der restliche Teil war leider für mich etwas enttäuschend, da vor allem die Menschen sehr unfreundlich und abweisend waren und es wirklich schwer war mit meinem bisschen Spanisch durchzukommen.

Nun geht es weiter mit Ecuador und ich bin gespannt was mich nun hier erwartet, da es ja auch ein von der Inka Kultur geprägtes Land ist.

Achja mittlerweile ist es übrigens fix, es geht am 14.4. für mich von Panama zurück nach München. Auf der einen Seite eine grosse Vorfreude auf daheim, auf der anderen Seite wird es schon eine wahnsinns Umstellung werden für mich. War jetzt doch eine sehr lange und unglaublich schöne und aufregende Zeit.

Und nun wieder einige Bilder für euch! 🙂

Viele Grüsse

Tag 370 – 382

Hallo zusammen,

Fast 2 Wochen sind wieder vergangen seit meinem letzten Eintrag.

Der peruanische Teil des Titicacasee war doch etwas touristischer als der bolivische. Die bekannten Schilfinseln haben mich sehr an den Inle See in Myanmar erinnert, nur dass es leider nur noch für den Tourismus zu existieren schien. In den angeblichen Wohnhäusern waren Verkaufsplakete, Frauen sassen mit Souvenirartikeln da und auf einer waren sogar Restaurants. Etwas schade, da es ansonsten echt schön war! Puno selber war ein kleiner Ort mit einem recht netten Zentrum.

Weiter ging es dann in die 2. grösste Stadt Perus nach Arequipa. Der Weg dorthin soll auf Grund der Wetterlage momentan recht gefährlich sein. Und ich konnte auch verstehen warum. Eine traumhafte Kurvenstrasse die allerdings bei Regen nicht ganz einfach so befahren ist. Ich hatte allerdings Glück. Auch wenn es zwischendurch kurz geregnet hat, was aber eher schön war. Den dunklen Himmel zu sehen und daneben das Naturpanorama, echt ungeheuer schön.

Arequipa war dann echt etwas anders als erwartet. Der Hauptplatz sah so aus wie Sucre in Bolivien, allerdings war die Einkaufsstrasse modern und mit Edelläden. Die Aussenbezirke sehr ärmlich. Schön war es hier, dass man auf Dachterassen einen Kaffee trinken konnte und dabei Menschen auf dem Platz beobachten konnte.

Den Vulkan direkt bei Arequipa hab ich mich leider auf Grund der Höhe nicht mehr getraut.

Weiter ging es dann in Richtung Lima nach Paracas, einem kleinen Küstenort, mitten in der Wüste beim Nationalpark Islas Bellastas. Schon faszinierend dass Peru unglaublich viel Wüste hat. Da merkt man dass sich der obere Teil von Chile, Bolivien und Peru sehr ähneln. Ich kam mir zeitweise vor wie in der Atacama Wüste. Nur dass anstatt ein See das Meer da war. Und wieder viele Pelikane!

Auf der Inseltour gabs dann unglaublich viele Vögel und Seehunde zu sehen. Echt faszinierend, Seehunde sehen in jedem Land anders aus. Hier waren sie jetzt so riesig! Schon beeindruckend.

So und jetzt bin ich auf dem Weg nach Lima. Und heute abend kommt dann mein Vater! Und dann gehts weiter zu 2! 🙂

Achja ich hab euch heute mal ein Bild hochgeladen von einer typischen Busstation hier. Hab ja schon fast das Gefühl Busstationen sind mein zu Hause, so viele wie ich sehe! 🙂

Bis bald!

Viele Grüsse

Tag 363 – 369

Hallo zusammen,

Ein Jahr bin ich nun schon unterwegs! Irre wie schnell die Zeit vergeht! 😉

Die letzte Woche habe ich also in Bolivien verbracht. Erster Ort Sucre. Die Fahrt dorthin war erstmal sehr aufregend. Bolivien ist schon sehr wie Asien und so war es nicht ganz so leicht Busse dorthin zu finden.

Ich bin also mit einer Gruppe von anderen erstmal zur nächst grösseren Stadt mit einem sozusagen local Bus gefahren. Unglaublich schöne Gegend auch wenn es durch die unebenen Strassen und Kurven ganz schön anstrengend war. Dort angekommen wurde uns klar, dass wir zu einem anderen Busterminal müssen. Die Touristenpolizei hat uns dann in einen örtlichen Bus gebracht, der uns zur Busstation gebracht hat. Dort wurden wir von einem Haufen an Busagenturen empfangen, die uns Bustickets andrehen wollten. Hatten uns für eine entschieden und es ging dann weiter auf einer sehr holprigen Fahrt nach Sucre. Die Stadt selber lag gott sei dank nur auf 2500 Metern, sodass ich dort einige Tage geblieben bin und mich von der Höhe auskurieren konnte. In Bolivien hat mich echt so viel an Asien, besonders Myanmar erinnert. Überall Märkte, Frauen und Kinder die auf der Strasse waren, keine richtigen Häuser und extrem schlechte Strassenverhältnisse. Nur leider waren die Menschen hier auch extrem unfreundlich und abwesend was echt schade war.

Sucre war ein nettes Städtchen, auch wenn jeder kleine Spaziergang echt anstrengend war, da man immer viele Strassen hoch und runter musste und das bei der Höhe immernoch ein ziemliches Problem für mich war.

Achja im Park wollten die Jungen einem immer die Schuhe putzen! 😉

Weiter ging es dann nach La Paz für eine Nacht. Auch hier wieder viele steile Strassen, und bei 3800 Metern eine grosse Herausforderung für mich. Die Stadt selber war nichts so besonderes, ausser dass ständig die Autos gehubt haben.

Am nächsten Tag gings dann auch gleich weiter zum Titicacasee. Hier hatte ich mir ein schönes Hostel mit Hängematten und Blick auf den See geleistet, da ich nach wie vor ziemliche körperliche Probleme habe. Hier wieder auf 3800 Metern war daher viel bewegen für mich auch nicht drin, was echt schade war, da ich so einiges nicht anschauen konnte.

Aber irre ist es schon diesen riesen See mit zahlreichen Inseln zu sehen. Und echt eine tolle Natur. 🙂 Hat mir sehr gut gefallen.

Die Preise hier in Bolivien sind etwas höher als in Asien, aber für 4 Euro konnte man ganz gut essen gehen. Supermarkt Preise waren da fast teurer.

Und morgrn gehts dann rüber nach Peru wo ich mir erstmal die peruanische Titicacaseeseite anschaue! Bin mal gespannt wie es dort wird.

Bolivien hat mir eigentlich gut gefallen, auch wenn es für mich halt doch ein ziemlicher negativer Punkt ist, wenn die Menschen unfreundlich und verschlossen sind.

Tja und in gerade mal 2 Wochen kommt mein Vater und dann reise ich wieder 3 Wochen mit ihm rum! 🙂

So und wieder einige Bilder für euch!

Viele Grüsse

Tag 359 – 362

Hallo zusammen,

Und nun der 2. Teil der Atacama Wüste. Der bolivische Teil mit der Uyuni Tour.

Auf einer 3 tägigen Jeeptour ging es durch die Wüste.

Der erste Tag ging leider erstmal mit einem sehr langen Aus – und Einreiseprozedere los. Etwas schlecht organisiert, da alle Touren zu der selben Zeit losgingen und man so mehrfach anstehen musste. Nach 5h wars dann endlich soweit und es ging los mit der eigentlichen Tour. Eine Gruppe von 6 Leuten plus 1 Fahrer. Hab gott sei Dank eine sehr nette Gruppe erwischt. 🙂

Zuerst sind wir zu einigen Lagunen gefahren. Der weissen, roten und blauen Lagune. Schon lustig was die Natur durch Mineralien so schaffen kann. 🙂 Und natürlich ganz viele Pelikane! 🙂

Am ersten Tag hat es dann kurz am Abends etwas geregnet, was aber ganz cool war, da wir so einen wunderschönen Regenbogen zu sehen bekommen haben. Das war ein tolles Naturschauspiel mit den Lamas, der Lagune, Pelikanen und Grün im Hintergrund. 🙂

Nur so kalt. War froh dass ich mir eine Mütze gekauft habe. Im Winter möchte ich hier echt nicht sein. So war es mir schon zu kalt und jetzt ist es hier Sommer… Aber klar wir waren über 4000 Höhenmeter! 😉

Die Unterkünfte waren sehr einfach aber eigentlich doch recht gemütlich. Und dank meiner Wärmflasche ging es auch nachts mit der Wärme. Auch wenn die erste Nacht doch sehr schwierig war. Auf 4200m schlafen ist nicht so einfach gewesen… Das Atmen fiel hier doch etwas schwieriger. Dafür gabs dann am Morgen so ne Art Tannenzapfentee was gegen die Höhenkrankheit sein soll. 😉

Am 2. Tag gings dann an mehreren Lagunen vorbei, imposante Steinformationen und Sandwüste. Das hat mich dann sehr an die chilenische Seite erinnert! 🙂

In der 2. Nacht haben wir dann auf 3200m geschlafen was dann wieder viel besser ging! Und es gab Duschen! 🙂

Am 3. Tag ging es dann nach Uyuni zur Salzwüste. Anfangs dachte ich, ich fahr durch eine Schneelandschaft. 😉 Leicht nass durch die Regenzeit und weiss bis bräunlich durch die Fahrzeuge.

Schon lustig aber auch die weite Salzlandschaft zu sehen. Hat auch wirklich nach Salz geschmeckt! 😉 Und durch das Wasser wurde auch eine Art Spiegel erzeugt. Hier haben wir dann eine riesen Fotosession gestartet! 😉 Und Lunch gab es auf dem Salz. 😉 Ein guter Abschluss sozusagen! 🙂

Angekommen in der Stadt Uyuni hab ich mir mit ein paar anderen eine Unterkunft gesucht und erstmal unsere Sachen gewaschen, da wir komplett voller Salz waren.

Den Rest des Tages hiess es entspannen von der doch recht anstrengenden Tour.

Da auch hier die Höhenkrankheit kräftig zugeschlagen hat, war ich doch immer recht fertig muss ich sagen. Hatte ich so echt nicht erwartet gehabt.

Bolivien selber erinnert mich bis jetzt echt voll an Asien. Überall Märkte und sehr arm und Steinhäuser… Nur die Menschen sind bis jetzt nicht so freundlich wie ich es von Asien gewöhnt bin. 😉

Mehr dazu aber im nächsten Eintrag! 🙂

Hat sich auf alle Fälle gelohnt die Tour, auch wenn ich jetzt erstmal ein paar Tage ausspannen muss und mich von der Höhe erhole. 😉

Und nun Bilder von der bolivischen Wüstenseite! 🙂

Viele Grüsse

Tag 355 – 358

Hallo zusammen,

Nach ein paar sehr stressigen Tagen komme ich nun dazu den Blog zu aktualisieren! 🙂

Der letzte Stop in Chile war dann die weltberühmte Atacama Wüste und der Ort San Pedro. Schon eine ganz andere Welt so ein Wüstenort. Hatte nicht viel mit dem bis jetzt gesehenen reichen Chile zu tun. Steinhäuser und jede Menge Staub! 🙂

Bevor ich ankam gab es wohl einen grossen Sturm, sodass einige der Häuser unter Wasser standen. Die Regenzeit kommt sogar in die Wüste. 😉

Ich hatte allerdings nur schönes Wetter. Die Salzwüste sah aus wie schneebedeckte Berge, auch wenn man beim Laufen gemerkt hat, dass es Salz ist. 😉

Mein Highlight war Sala de Tara, ein Teil der Atacama Wüste. Berge, Wasser, Moos und Pelikane. Einfach ein wunderschönes Naturschauspiel. Schon beeindruckend wie unterschiedlich die Wüste doch ist. Salzwüste, Sandwüste, Steinwüste und dann noch grüne Natur. 🙂 Und trotz der Trockenheit so viele Tiere und Leben.

Ein grosses Hinderniss war allerdings die Höhe für mich. San Pedro selber liegt zwar nur auf 2500 m. Allerdings sind wir innerhalb von einer halben Stunde auf die 5000 Höhenmeter gefahren. Das hat meinen Körper echt ziemlich umgehauen. Schwindel, Kopfschmerzen und Atemprobleme haben den Spass doch ziemlich beeinträchtigt. Mit viel Cocatee, Cocabonbons und Wasser hab ich es allerdings auf ein erträgliches Mass gebracht. So konnte ich die Zeit doch auch noch etwas geniessen.

Auf jeden Fall schon nochmal was anderes als das Death Valley oder Australien.

Chile hab ich dann recht schnell nach 11 Tagen verlassen, da es mir leider von den Menschen nicht so gefallen hat. Aber es kann einem ja auch nicht alles gefallen. Ist einfach ein schwieriges Land wenn man nicht wirklich Spanisch spricht und zudem noch blond ist. Hier habe ich doch leider das erste Mal gemerkt, dass das eine gewissene Distanz hervorruft. Aber auch eine Erfahrung gewesen.

So und nun Bilder von der Atacama Wüste auf chilenischer Seite. 🙂 Die bolivische Seite kommt im 2. Teil. 😉

Viele Grüsse

 

 

Tag 348 – 354

Hallo zusammen,

Die erste Woche in Chile ist wieder vorbei.

Angekommen in Santiago war ich doch erstmal erschlagen, da Chile doch etwas anders ist als Brasilien. Hab mich dann erstmal mit einer getroffen, die ich auf meiner Reise in Myanmar kennengelernt hatte und die aus Chile kommt. Das war mal lustog. Sie hat ihren brasilianischen Freund mitgebracht und so gab es einen regen Austausch zu meinen und deren Erfahrungen zu Südamerika. Ihr Freund konnte zum Beispiel durchaus meine Begeisterung für Brasilien verstehen, aber für ihn kommt ein Rückgang dorthin dennoch nicht in Frage, da er in Chile ein Leben ohne diese Gewalt und Kriminalität führen kann. Verständlich auch wenn sehr traurig finde ich. Es ist ein solches Traumland, dennoch flüchtet man, da dort die Gewalt von allen südamerikanischen Ländern am höchsten ist. Zu Chile konnte meine Freundin dann erklären warum mir die Umgewöhnung etwas schwer gefallen ist. Der chilenische Akzent ist erstens wirklich komplett anders als den, den ich gelernt und gewohnt war und daher ist die sprachliche Barriere wieder grösser. Zum anderen sind die Chilen auf der anderen Seite dafür bekannt, dass sie nicht ganz so aufgedreht und überschwenglich sind wie andere Länder. Wenn sie mit jemanden sprechen oder anfreunden ist es ehrlich und nicht oberflächlich, während das in den anderen Ländern eher andersrum ist. Man lernt ständig Leute kennen, da sie einfach sehr kommunikativ sind, aber es ist halt eher die oberflächliche Basis. Echt überraschend für mich wie anders dieses Land doch ist und wie schwer mir hier dadurch die Eingewöhnung fällt.

Santiago war architektonisch wieder eine nette Stadt mit vielen Parks. Lustig für mich ist hier, dass ähnlich wie in Rio überall eine Jesus Figur auf einem Berg steht.

Aber auch echt teuer. Ein Bier kostet um die 5€! Hatte dennoch einen sehr netten Abend mit der Chilenin und dem Brasilianer. Sind später noch in eine Tanzbar wo sie mir brasilianisches Tanzen beibringen wollte. Da hab ich mal kläglich versagt! 😉 Lustig wars trotzdem. 😉

Weiter gings dann nach Valparaiso und Vina del Mar. Valparaiso lag an einem Hang, so dass es an mehreren Orten Lifte gab, wo man sich nach oben chauffieren lassen konnte. Das besondere aber waren die Wandmalereien. Der ganze obere Stadtkern voll mit Malereien. Echt lustig zu sehen. Das interessante auch, dass je weiter man nach oben kommt, desto gefährlicher soll es werden, da oben die Armen leben.

Vina del Mar war ein Ort am Meer, wie der Name schon sagt. Ein typischer Stadtstrand mit vielen Hochhäusern. Nichts besonderes leider.

Weiter gings nach La Serena. Weniger wegen dem Ort, sondern als Zwischenstation nach San Pedro de Atacama. Die Umgebung wirklich sehr trocken umd grau. Da wundert es einen nicht wenn Feuer ausbrechen!

Tja und heute nachmittag gehts dann auf einem 15h Bustrip nach San Pedro de Atacama. Preise wie in Rio, und so hoffe ich die Wüste ist es wert! 😉

So und nun wieder einige Bilder für euch!

Viele Grüsse

Tag 333 – 347

Hallo zusammen,

Ein letzter kurzer Eintrag aus Brasilien!
Die letzten 2 Wochen war ich dann an den schönen Stränden im Norden Brasiliens.
Echt ungeheuer schön. Blaues Meer und Klippen!
Im kleinen Strandort Pipa gab es abends auch einige Musikaufführungen, die mir nochmals die brasilianische Kultur und die Menschen näher gebracht haben. Einso unglaublich lebhaftes und freundliches Volk! Die Menschen hier werde ich echt riesig vermissen! Ear wirklich eine sehr schöne und aufregende Zeit in diesem Land! 🙂 Hier muss ich auf alle Fälle nochmal her. Hier hätte ich echt ewig bleiben können.
Und nun bin ich wieder in Rio angelangt von wo es morgen früh weiter nach Chile geht!
Gestern wurde mir noch zum Abschluss von Brasilien mein Handy geklaut. Trotz der netten Menschen, darf man halt doch nicht vergessen wie gefährlich diese Länder doch auch sind.
Aber ein Handy ist ja gott sei dank ersetzbar! 😉
So und nun ein paar Strandbilder für euch!

 

 

Tag 319 – 332

Hallo zusammen,

Erstmal ein gutes neues Jahr euch allen!

Weihnachten in Sao Paulo war wie erwartet recht ruhig. Man merkt, dass es wirklich nicht sonderlich gross hier gefeiert wird. Vom Hostel aus gab es ein Essen aber ansonsten hab ich nicht viel gemerkt, ausser dass viele Sehenswürdigkeiten leider zu hatten.

Sao Paulo war soweit ok, aber auch nichts besonderes. Schöne Gebäude, aber gerade Downtown sehr dreckig und hier musste man doch wieder sehr aufpassen. Die Gegend wo ich gewohnt habe, war jedoch sehr sicher. Jedoch auch unglaublich hügelig, sodass ein Weg von 500m doch sehr anstrengend war, da man senkrechte Hügel hoch musste. Bissl ähnlich wie in San Francisco.

Weiter gings in den Strandort Paraty. Das war dann Erholung pur. Ein super nettes und familiäres Hostel mit einem riesen Frühstücksbuffet jeden Morgen. Das kleine Örtchen auch echt gemütlich und die Strände sehr schön. Nur sehr heiss. Mehr als 20 min in der Sonne hab ich nicht ausgehalten. 😉

Über Silvester war ich nun in Rio de Janeiro. War mir ja doch nicht so sicher ob mir diese Stadt gefällt. Aber ich war positiv überrascht! 🙂 Eine wirkliche Traumstadt! 🙂  Von der Kriminalität hab ich gott sei dank auch nichts mitbekommen. Die zahlreichen Strände und Berge und im Hintergrund die Stadt, die von der Jesusstatue bewacht wird. Wirklich toll!

Silvester selber war ich zuerst am grössten Strand der Copacabana. Nachdem es dort aber so überfüllt war bin ich zurück zum Strand in der Nähe von meinem Hostel dem Flamengo Beach. Das war schon feiner. Auch tausende von Menschen, Live Musik aber dennoch gemütlicher mit vielen Familien. Um 12 Uhr nachts gabs dann an jedem Strand ein eigenes Feuerwerk, sodass man vom Ufer mehrere verschiedene sehen konnte. Eine wahnsinns Stimmung sag ich euch. In Rio gibt es auch die Tradition weiss gekleidet zu sein an Silvester und Blumen ins Wasser zu werfen. Das hab ich natülich auch gemacht! 🙂 Bin gespannt wie mein 2017 nun wird! 😉

Rio hat mir auf alle Fälle wirklich toll gefallen, und ich denke bevor ich Brasilien verlasse werde ich nochmal ein paar Tage hier verbringen! 🙂

Jetzt geht es weiter in den Norden Brasiliens um die Strände des Nordens kennenzulernen. Ich bin gespannt, da mir doch einige Brasilianer bereits gesagt hatten, dass der Norden ganz anders sei! 🙂

Ganz liebe Grüsse

Eure Regina

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