Tag 420 – 432

Hallo zusammen,

Es ist soweit. Mein letzter richtiger Reiseblog Eintrag. Ich werde in einigen Tagen zwar nochmals einen kleinen Abschlussbericht verfassen aber ja der letzte so vom Reisen…

Panama war jetzt am Schluss nochmals eine positive Überraschung. Die meisten konnten englisch, waren super freundlich und kommunikativ und auch Panama City war ein guter Start. Die Busfahrt dorthin war zwar echt aufregend mit den örtlichen Bussen und das mit unserer 10er Gruppe aber es hat alles super geklappt. Am Busbahnhof haben sie mich gleich mal mit nem anderen Backpacker ins Taxi getan, da dessen Hostel in der selben Gegend war und sie mehr verdienen wollten. Hatte schon gehört dass sie das gerne in Panama City machen. Mit nem Backpacker hatte ich da auch kein Problem. 😉

Angekommen im Hostel auch wieder überrascht weil alle so freundlich waren und englisch konnten. Das nach über 7 Monaten Südamerika. Schon lustig irgendwie.

Am nächsten Tag hat sich dann unsere Segeltruppe getroffen und wir sind zusammen zum Panama Kanal gefahren. Hiervon war ich dann doch etwas enttäuscht. Hatte mir doch darunter irgendwie mehr vorgestellt. Das Schiff beim Fahren zu beobachten… Langsamer wie eine Schnecke. Aber die Bedeutung für Panama und die Verbindung zur USA ist dennoch beeindruckend. Kein Wunder dass Panama doch sehr amerikanisch ist!

Danach gings weiter und wir haben die Altstadt besichtigt. Interessant war der Unterschied zwischen dem normalen Stadtkern und der Altstadt. Während die Altstadt sehr schön war, war die restliche Stadt doch eher einfach. Aber echt viele nette Cafes und Restaurants und sehr amerikanisch angehaucht. Leider auch etwas teurere Preise. Dank der günstigen Uber Taxis bin ich aber so sicher von einem Ort zum anderen gekommen. Da ich gott sei dank ein Hostel in einem reicheren Viertel hatte konnte ich hier problemlos laufen. Während es schon einige Gassen gab, wo man nicht unbedingt alleine laufen sollte.

Die nächsten Tage ging es dann noch einige Male in die Altstadt, und zu dem wirklich schönen örtlichen Park von dem man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt hatte und man Tiere beobachten konnte. Und so lustig, im Supermarkt gabs lauter bayrisches Bier! Da hab ich mich gleich noch mehr auf Zuhause gefreut! 🙂

Tja meine letzte Nacht in Panama City bin ich dann in das Hotel umgezogen, das ich auch für die Nacht vor meinem Abflug nach Deutschland gebucht hatte. Da eine grosse Überraschung ich hab ein Upgrade auf eine Suite bekommen! Ich als Backpacker in einer riesen Suite nur für mich! 🙂 was für ein kleines Paradies. Da hab ich doch gleich mal ausgiebigst Badsession gemacht und später noch auf der Dachterasse mit Pool entspannt! 🙂

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Flugzeug auf die Inselgruppe Bocas del Toro. Mit dem Wassertaxi bin ich zu meiner ruhigen Insel Bastimentos gekommen und am hauseigenen Steg ausgestiegen. Wirklich ungeheuer schön. Viele Hängematten direkt am Wasser. Mein Zimmer auf dem Wasser auch echt nett und ich konnte die ganze Zeit das Meer hören! 🙂 Meine Abschlussoase für eine Woche. Die Inseln waren natürlich recht teuer, vor allem da jede Fahrt mit dem Taxi 3 Dollar gekostet hat und man ohne nirgendwohin kam. Trotzdem wirklich tolle Strände. Natürlich touristischer als San Blas aber dennoch sehr schön und gerade das Hostel sehr entspannend. Zwischen 6 und 7 gabs immer Happy Hour Drinks sodass ich den Sonnenuntergang von meiner Hängematte mit einem Bierchen geniessen konnte! 🙂

Da extremer Wassermangel auf der Insel herrscht gab es nur 2h in der Früh und 2h am Abend fliessend Wasser. Für die Toilette doch manchmal etwas unpraktisch, aber wir haben grosse Wasserbehälter bekommen. Damit gings ganz gut. 🙂 und war auch mal was anderes zu sehen.

Tja und nun heisst es wirklich zurück nach München. Ich kann es noch nicht ganz glauben. Ging jetzt echt so schnell… ich freu mich schon echt auf zu Hause aber der Abschied von diesem Leben hier, dieser Reise und allem fällt mir doch echt ziemlich schwer. War einfach eine wahnsinnig schöne Zeit! Nicht immer einfach aber dennoch einmalig und spannend.

Mein kurzer Stop in Panama hat sich auf alle Fälle gelohnt und die Strände sind echt toll. Und freundliche Menschen die englisch sprechen! 🙂

Nachdem meine Camera ja leider auf den San Blas kaputt gegangen ist, gibts leider nur zweitklassige Bilder vom Handy. Aber zumindest ein paar letzte Bilder 😉

Wie gesagt es kommt nochmal ein letzter Abschlussbericht der kompletten Reise in ein paar Tagen. Bin gerade noch dabei das Ende zu akzeptieren! 😉

Viele Grüsse von eurer Weltreisenden die nun nach Hause kommt!

 

Tag 415 – 419

Hallo zusammen,

Zurück von meiner Segeltour und in Panama angekommen gibts nun den Bericht über meine Tour zu den San Blas Inseln.

Am 27.3. haben wir uns gegen 6 pm am Abend am Hafen getroffen. Unsere Gruppe bestand aus 10 Mann. Paul der Kapitän hat uns dann nach einander zum Boot gebracht wo erstmal unser Gepäck verstaut wurde. Dann wurden uns unsere Betten zugeteilt. Ich schlief im sogenannten 4er Zimmer. Wirklich sehr kleine Räume und Betten aber irgendwie auch gemütlich. 🙂 Dann sassen wir mit Paul und Sindry, seiner Freundin, beim Cockpit und er ist erstmal jegliche Richtlinien bezüglich Sicherheit mit uns durchgegangen und hat den Trip erklärt. Die Bedienung der Toilette war doch erstmal etwas kompliziert! Erst Wasser aus dem Meer hochpumpen und dann spülen. Anfangs nicht leicht aber man hat sich daran gewöhnt.

Mit etwas Verspätung, da Paul noch etwas am Boot reparieren musste sind wir gegen 10.30 pm losgestartet und unsere 36H Fahrt zu den Inseln durchs offene Meer began. Dank der Seekrankheitstabletten ist gott sei dank keiner von uns krank gewesen, auch wenn wir alle recht schläfrig waren von den Tabletten. Die erste Nacht war dann recht schlaflos, da das Schaukeln schon echt kräftig war und ich mehrfach dachte ich falle aus dem Bett. Das laufen auf dem Boot war schon auch eine Herausforderung, da ich absolut keine Balace halten konnte. Sindry meinte ständig ob mit mir alles okist, da sie dachte mir ginge es nicht gut, auch wenn es nur das Schaukeln war.

Der nächste Morgen hat dann sehr entspannt angefangen. So gegen 7.30 am sind wir alle aufgestanden und wurden auf dem Deck von Sindry mit einer Tasse kolumbianischen Kaffee und einem Lächeln empfangen. Und diese Aussicht. Nur der blaue Ozean und sonst nichts! Einfach toll. Wir sassen dann erstmal alle beim Cockpit haben unseren Kaffee getrunken. Gott sei dank war unsere komplette Truppe super entspannt sodass wir alle erstmal jeder für sich den Morgen genossen haben. So gegen 8 am gabs Frühstück, was bei dem Geschaukele gar nicht so einfach war. Kurz darauf hat sich Paul hingelegt und Sindry war dran mit Segeln. Wir haben uns derweil auf dem Bott verteilt, die Aussicht genossen, gequatscht oder auch geschlafen.

Der Tag verlief sehr ruhig und entspannt auch wenn das ständige Geschaukele echt anstrengend für den Körper war und ich schon darauf gewartet hab irgendwann mal ins Wasser zu fallen! 😉

Der nächste Morgen verlief dann ähnlich entspannt, nur dass man bereits die San Blas Inseln sehen konnte. Paul meinte dann so gegen 9 am würden wir unser Ziel erreichen! Toll! Kurz nach dem Frühstück war es dann auch soweit und wir sind bei einer der Inselgruppen angekommen. Und die Fahrt hatte sich gelohnt. Was für ein Traumparadies. Einsame Inseln, Palmen und türkises Meer. Sowas schönes hatte ich noch nie gesehen! Kurz darauf haben wir alle die Schnorchelsachen angezogen und sind vom Bott ins Wasser gesprungen sind dann von Insel zu Insel geschwommen, haben die verschiedenen Riffe erkundet und natürlich die Inseln. Wahnsinnig so schön einfach nur.

Zum Mittagessen gings dann aufs Boot zurück. Der restliche Tag wurde ebenfalls mit Schnorcheln und Inselerkundung verbracht. 4 andere und ich haben beschlossen wir wollen auf der Insel schlafen und haben uns die Hängematten geschnappt und sind zum Sonnenuntergang mit dem Beiboot zur Insel gefahren und haben uns die Hängenmatten aufgehängt.

Nach dem Abendessen auf dem Boot sind wir dann auf die Insel und sassen dann noch gemütlich beim Feuer und haben gequatscht. War schon etwas komisch im Dunkeln zu einer Insel zu paddeln und über die Insel zu laufen. Dafür war der Sternenhimmel ein Traum. Und eine Erfahrung mal so eine Nacht auf einer einsamen Insel in einer Hängematte zu schlafen. Es wurde zwar echt super kalt nachts aber der Blick auf den  Sonnenaufgang von der Hängematte aus und das Meeresrauschen war es wert! 🙂 Ich bin dann im Morgengrauen um die Insel gelaufen und es war einfach ein so unbeschreiblich schönes Gefühl. 🙂 So muss das leben sein! 🙂

So gehen 7.30 sind wir dann zurück zum Boot wo wir bereits mit Frühstück und frischen Garnelen fürs Abendessen empfangen wurden.

Kurze Zeit später wurde der Anker hochgeholt ( von den Jungs) und los ging es zu der nächsten Inselgruppe. Auf einer der Inseln lebte dieses Mal ein Familie. Während wir wieder Schnorcheln waren und das Schiffwreck erkundet haben, hat Paul auf der insel die Hängematten aufgehängt und unser Mittagessen Barbecue vorbereitet. Es gab dann also mittags lecker Steaks mit Salat! 🙂 Der restliche Tag verging dann mit schnorcheln, Inseln und Einwohner erkunden oder einfach nur in eine der Hängematten liegen und lesen. So unglaublich genial. Abends bekamen wir dann einen Sonnenuntergangscocktail! Frische Kokusnüsse mit Rum. So lecker! 🙂

Am nächsten Morgen hiess es wieder Abschied nehmen und es ging zur letzten Insel, wo Paul auch unsere Einwanderungsdinge erledigt hat und wir unsere Stempel im Pass bekommen haben. Hier haben wir mädels das erste Mal quasi geduscht. Nachdem wir auf dem Boot keine Dusche hatten hiess das Haare und Körper einseifen und ins Meer springen und abwaschen. Das war lustig und eine echt aufregende Dusche mal! 🙂 Und die Haut hat sich danach unglaublich weich angefühlt. Irre irgendwie.

So gegen 4pm hiess es Abschied nehmen und unsere 18hige Fahrt nach Portobelo in Panama begang. Wir waren an dem Abend alle etwas geknickt und sind recht früh schlafen gegangen. So gegen 23 uhr bin ich aufgewacht da der Motor aus war. Wir hatten wohl ein Problem. Paul hat eine halbe Stunde Handwerker gespielt und eine halbe Stunde später gings dann auch weiter. So gegen 3am kamen wir an und Paul hat sich auch schlafen gelehnt.

Gegen 10 am hiess es dann entgültig Abschied nehmen von unserem Boot der Ave Maria, Paul, Sindry und dem tollen Trip. Unsere komplette Gruppe wollte weiter und so sind wir gemeinsam nach Panama City weitergefahren mit dem Bus. Eine echt aufregende Fahrt mit dem sogenannanten Chicken Bus.

Alles in allem ein Traumtrip! So ungeheuer schön und einzigartig! War wirklicheinfach nur wunderschön und genial! 🙂 Werde ich echt nie vergessen…

Tja und nun noch 2 Wochen bevor es auch schon zurück nach Deutschland geht.

Viele Grüsse

 

Tag 402 – 414

Hallo zusammen,

Mein letzter Eintrag aus Südamerika!

Von Kolumbien war ich bei meiner Ankunft in Bogota gleich mal sehr begeistert. Die Menschen waren super freundlich und auch mit meinem Spanisch hat es gut geklappt! 🙂

Bogota selber war nichts besonderes, hatte aber eine nette Innenstadt und tolle Gebäude. Auch hier wieder viel Graffiti an den Wänden. Ist schon eine gute Sache muss ich sagen. Die Stadt fördert die Wandmalereien, damit sich die Einwohner legal und nicht illeagal mit Farbe austoben können. Gibt es ja in ganz Südamerika und ich muss sagen gehört irgendwie schon zu Südamerika dazu.

Weiter ging es dann mit meinem letzten Nachtbus nach San Agustin in den Süden Kolumbiens. Das Hostel dort war wieder mal ein Traum. Eine richtige Backpackeroase mit Hängematten, grossem Garten und Feuerstellen. Abends sassen wir alle vor dem Kamin zusammen und haben gequatscht und den Tag ausklingen lassen. Die Umgebung war auch wunderschön. Weite Natur und unglaublich grün. San agustin war für die Steinbauten und Figuren bekannt. Auf einer Jeeptour hab ich dann die Gegend erkundet. Unser Jeep war schon unglaublich alt, und ein Wunder, dass er diese verschlammten Wege gepackt hat. Kurz vor unserer Mittagspause ging dann auch plötzlich das Auto nicht mehr. Gleich kamen die anderen Einheimischen an um unserem Fahrer beim Reparieren des Autos zu helfen. Ein anderer Fahrer einer anderen Tour hat uns währenddessen schnell zu unserem Mittagessensplatz gebracht. Toll zu sehen, dass alle zusammenhelfen und das Problem so schnell gelöst wurde. Nach dem Mittagessen ging dann auch unser Jeep wieder! 🙂 Eine aufregende aber auch sehr tolle Erfahrung muss ich sagen.

Weiter ging es dann nach Popayan. Die Fahrt war doch sehr ungewöhnlich. Mittendrin wurden wir gestoppt, und alle Männer mussten aussteigen und wurden von der Polizei durchsucht und mussten die Ausweise zeigen. Die Strecke nach Popayan ist zwar dafür bekannt, dass Überfälle passieren, aber das zu sehen war doch etwas schockierend.

Popayan war dann ein kleines nettes Städtchen. Aber auch hier meinte die Rezeptionistin zu mir ich soll die Menschen gut beobachten auf der Strasse was die Sicherheit angeht. Sogar in so einer kleinen Stadt musste man also auf Überfalle achten. Schon traurig irgendwie.

Weiter ging es dann in die Stadt Cali. Auch hier war die Fahrt aufregend, da 2 mal gestoppt wurde, und wir unsere Pässe zeigen mussten…

In Cali war ich froh, dass ich nur einen halben Tag hatte. Die Free Walking Tour bestand aus dem Mädel, die mit mir von Popayan nach Cali gekommen ist, und mir. Sehr seltsam. Hatte ich so auch noch nie. Die Stadt war auch sicherlich die hässlichste Stadt, die ich je gesehen hatte. Echt schrecklich. Nur die Graffitis an den Wänden waren wieder echt schön! 🙂

Am nächsten Tag ging es dann für mich weiter nach Cartagena. Und hier ist es nun auch echt schön. Ein sehr netter kleiner Stadtkern und es ist auch verhältnismässig sicher. Die Strandpromenade mit Hochhäusern erinnert zwar auch wieder an Miami, aber das gehört wohl auch dazu mittlerweile. Die Menschen hier sind auf jeden Fall wieder super nett. Und die Wärme hier tut echt ungeheuer gut! 🙂

Tja und morgen gehts dann mit dem Segelboot nach Panama. Ich bin aufgeregt, freue mich aber schon riesig und hoffe einfach die Seekrankheit erwischt mich nicht zu sehr. 😉

Tja und nun heisst es Abschied nehmen von Südamerika. Nach 7,5 Monaten. Schon komisch… Auch wenn Südamerika sicher nicht mein Highlight war, werde ich es dennoch vermissen. Die tollen argentinischen Steaks, den Wein, Dulce y leche, die Mate Tee Kultur, die entspannte und hippie mässige Kultur. Auch das Spanischreden.

Mein Highlight war sicher Brasilien, wo die Menschen einfach so unglaublich freundlich waren.

Südamerika lässt sich für mich in 3 Gruppen einteilen. Argentinien, Uruguay und Brasilien, die einen recht hohen Lebensstandart haben und viel von der westlichen Welt haben. Chile, Peru und Bolivien, die eher ärmlichen und günstigen Länder bei denen die Menschen eher zurückhaltend sind und man doch eher gutes spanisch sprechen sollte. Und zum Schluss noch Ecuador und Kolumbien, wo die Menschen wieder freundlicher werden und die grüne Natur einfach nur beeindruckend ist.

Eine wahnsinns Reise mit so vielen unterschiedlichen Eindrücken. Nur echt schade dass diese Länder nach wie vor sehr unsicher sind.

War aber eine echt aufregende Erfahrung hier!

So und nun nochmals ein paar Bilder aus Kolumbien! 🙂

Viele Grüsse

 

 

 

 

Tag 388 – 394

Hallo zusammen,

Die erste Woche in Ecuador ist auch schon wieder vorbei. Und ich muss sagen es ist wieder viel schöner. Die Menschen wieder freundlicher und mit dem Spanisch klappt es hier auch echt super. Man merkt sie versuchen mit einem zu kommunizieren und sind bereit sich auf mein Sprachlevel zu begeben! 🙂

Zuerst einmal wurde die Hauptstadt Quito erkundet. Eine Stadt, die 90km lang ist. Unglaublich wirklich! 🙂 In Bäckereien durften wir dann unsere Backkünste testen. Nicht so leicht sag ich euch. Ich habe ecuadorianische Quesadillas versucht zu machen, aber so leicht wie es aussah war es leider nicht. 😉

Quito war ein sehr nettes Städchen am Berg mit einer schönen Innenstadt und auch sehr schönen Kirchen.

Als nächstes ging es zur Nulllinie des Äquators, wo wir mit einigen Versuchen feststellen konnten was die Korioliskraft für Auswirkungen haben kann. Schon gespenstisch teilweise. Aber faszinierend! 😉

Beim Ausflug in den Regenwald wurden wir dann erstmals so richtig nass! Zuerst die Fahrt mit der Seilbahn und dann noch eine kleine Wanderung zu einem riesen Wasserfall! Schon wirklich schön so ein Waldgebiet!

Ich muss eh sagen, die Gegend hier in Ecuador ist echt ungeheuer schön! 🙂 So unglaublich schön grün. Einfach toll! 🙂

Zum Gegensatz zum Regenwald gabs dann einen Ausflug zum Trockenwald. Ganz andere Vegetation und Pflanzen. Sah auch wirklich so beeindruckend. Obwohl es direkt um die Ecke liegt. Klima ist wirklich was sehr faszinierendes! 🙂

Auf einer Bahnfahrt durch einen Teil von Ecuador durften wir mit einer der ältesten Bahnen fahren und entdecken, wie früher Bahnrichtungen gewechselt wurden. Und wieder eine wunderschöne grüne Natur. Paradiesisch wirklich.

Dann ging es noch hoch zum Cotopaxi Vulkan auf 4600 Höhenmeter. Während der Wanderung zum Vulkan auf 4800m bin ich auf Grund meiner Höhenprobleme im Bus geblieben während mein Vater ohne jegliche Probleme und fit wie ein Turnschuhe hochgelaufen ist. Das hat mir mein Vater wohl nicht vererbt. 😉

Ich muss sagen Ecuador lohnt sich wieder richtig. Ein tolles Land mit super netten Menschen. Die Tour ist zwar echt anstrengend aber man sieht ungeheuer viel! 🙂

Und überall Vulkane. Einfach schön! 🙂

So und nun wieder einige Bilder für euch.

Viele Grüsse 🙂

Tag 382 – 387

Hallo zusammen,

Die erste Woche mit meinem Dad in Peru ist schon fast wieder rum.

Angekommen in Lima war ich erstmal unglaublich positiv überrascht. Eine echt schöne Stadt und im Gegensatz zum restlichen Peru auch sehr reich und modern. Der erste Eindruck hat sich dann bei der Sightseeing Tour am nächsten Tag bestätigt. Tolle Architektur, schöne Plätze, reiche Wohnviertel am Meer, die an Kapstadt erinnert haben und ein sehr nettes Zentrum mit Restaurants, Bars und Musik.

Nachdem mein Vater und ich ja die nächsten Wochen mit einer Reisegruppe unterwegs sind, war auch noch die Frage wie denn die Gruppe so sein wird. Und gott sei dank haben wir echt Glück und wirklich nette Leute bei uns.

Nach Lima ging es dann los zum Highlight Perus, der Stadt Cusco und Machu Pichu. Dank eines sehr netten Führers haben wir hier unglaublich viel über die Inka Kultur lernen dürfen und verstehen können, dass Cusco wirklich auch das Zentrum ist. Auch hier war ich wieder positiv überrascht. Wirklich nette Orte, englisch sprechende Peruaner und eine schöne Gegend. Hatte ich so nicht erwartet, da der Rest von Peru doch sehr enttäuschend für mich war.

Und schon ein gutes Gefühl beim bekannten Machu Pichu gewesen zu sein! 🙂

Und wirklich beeindruckend, was die Inkas damals geschaffen haben und mit menschlichen Kräften erschaffen haben. Riesige Steinbauten, die per Hand zusammengetragen wurden. Hat mich teilweise an eine Art Tetris nur mit Steinen und in Echt erinnert.

Und zu alledem durften wir auch noch Karneval in Peru erleben. Schaum spritzende Menschen, Wasserpistolen und natürlich Kostüme! Sehr cool! 🙂

Auch mit dem Wetter hatten wir wahnsinniges Glück. Strahlender Sonnenschein beim Machu Pichu! Davor und danach etwas Regen, was aber nicht so schlimm war.

Die Zugfahrt dorthin war auch ein Erlebnis muss ich sagen. Modeschau, Musik und eine tolle Naturkulisse haben die Fahrt zu einem Erlebnis gemacht! 🙂

Bis jetzt läuft unsere Tour also sehr gut. Sehr anstrengend, da wir sehr früh aufstehen müssen und wirklich den ganzen Tag unterwegs sind, aber es hat sich bis jetzt auch gelohnt.

Zum Abschluss von Peru kann ich für mich feststellen, dass das nördliche Chile, Boluvien und Peru wirklich sehr sehr ähnlich sind und es hier wirklich darum geht die Hightlights der Atacama Wüste, des Titicaca See und dem Machu Pichu anzuschauen. Der restliche Teil war leider für mich etwas enttäuschend, da vor allem die Menschen sehr unfreundlich und abweisend waren und es wirklich schwer war mit meinem bisschen Spanisch durchzukommen.

Nun geht es weiter mit Ecuador und ich bin gespannt was mich nun hier erwartet, da es ja auch ein von der Inka Kultur geprägtes Land ist.

Achja mittlerweile ist es übrigens fix, es geht am 14.4. für mich von Panama zurück nach München. Auf der einen Seite eine grosse Vorfreude auf daheim, auf der anderen Seite wird es schon eine wahnsinns Umstellung werden für mich. War jetzt doch eine sehr lange und unglaublich schöne und aufregende Zeit.

Und nun wieder einige Bilder für euch! 🙂

Viele Grüsse

Tag 370 – 382

Hallo zusammen,

Fast 2 Wochen sind wieder vergangen seit meinem letzten Eintrag.

Der peruanische Teil des Titicacasee war doch etwas touristischer als der bolivische. Die bekannten Schilfinseln haben mich sehr an den Inle See in Myanmar erinnert, nur dass es leider nur noch für den Tourismus zu existieren schien. In den angeblichen Wohnhäusern waren Verkaufsplakete, Frauen sassen mit Souvenirartikeln da und auf einer waren sogar Restaurants. Etwas schade, da es ansonsten echt schön war! Puno selber war ein kleiner Ort mit einem recht netten Zentrum.

Weiter ging es dann in die 2. grösste Stadt Perus nach Arequipa. Der Weg dorthin soll auf Grund der Wetterlage momentan recht gefährlich sein. Und ich konnte auch verstehen warum. Eine traumhafte Kurvenstrasse die allerdings bei Regen nicht ganz einfach so befahren ist. Ich hatte allerdings Glück. Auch wenn es zwischendurch kurz geregnet hat, was aber eher schön war. Den dunklen Himmel zu sehen und daneben das Naturpanorama, echt ungeheuer schön.

Arequipa war dann echt etwas anders als erwartet. Der Hauptplatz sah so aus wie Sucre in Bolivien, allerdings war die Einkaufsstrasse modern und mit Edelläden. Die Aussenbezirke sehr ärmlich. Schön war es hier, dass man auf Dachterassen einen Kaffee trinken konnte und dabei Menschen auf dem Platz beobachten konnte.

Den Vulkan direkt bei Arequipa hab ich mich leider auf Grund der Höhe nicht mehr getraut.

Weiter ging es dann in Richtung Lima nach Paracas, einem kleinen Küstenort, mitten in der Wüste beim Nationalpark Islas Bellastas. Schon faszinierend dass Peru unglaublich viel Wüste hat. Da merkt man dass sich der obere Teil von Chile, Bolivien und Peru sehr ähneln. Ich kam mir zeitweise vor wie in der Atacama Wüste. Nur dass anstatt ein See das Meer da war. Und wieder viele Pelikane!

Auf der Inseltour gabs dann unglaublich viele Vögel und Seehunde zu sehen. Echt faszinierend, Seehunde sehen in jedem Land anders aus. Hier waren sie jetzt so riesig! Schon beeindruckend.

So und jetzt bin ich auf dem Weg nach Lima. Und heute abend kommt dann mein Vater! Und dann gehts weiter zu 2! 🙂

Achja ich hab euch heute mal ein Bild hochgeladen von einer typischen Busstation hier. Hab ja schon fast das Gefühl Busstationen sind mein zu Hause, so viele wie ich sehe! 🙂

Bis bald!

Viele Grüsse

Tag 363 – 369

Hallo zusammen,

Ein Jahr bin ich nun schon unterwegs! Irre wie schnell die Zeit vergeht! 😉

Die letzte Woche habe ich also in Bolivien verbracht. Erster Ort Sucre. Die Fahrt dorthin war erstmal sehr aufregend. Bolivien ist schon sehr wie Asien und so war es nicht ganz so leicht Busse dorthin zu finden.

Ich bin also mit einer Gruppe von anderen erstmal zur nächst grösseren Stadt mit einem sozusagen local Bus gefahren. Unglaublich schöne Gegend auch wenn es durch die unebenen Strassen und Kurven ganz schön anstrengend war. Dort angekommen wurde uns klar, dass wir zu einem anderen Busterminal müssen. Die Touristenpolizei hat uns dann in einen örtlichen Bus gebracht, der uns zur Busstation gebracht hat. Dort wurden wir von einem Haufen an Busagenturen empfangen, die uns Bustickets andrehen wollten. Hatten uns für eine entschieden und es ging dann weiter auf einer sehr holprigen Fahrt nach Sucre. Die Stadt selber lag gott sei dank nur auf 2500 Metern, sodass ich dort einige Tage geblieben bin und mich von der Höhe auskurieren konnte. In Bolivien hat mich echt so viel an Asien, besonders Myanmar erinnert. Überall Märkte, Frauen und Kinder die auf der Strasse waren, keine richtigen Häuser und extrem schlechte Strassenverhältnisse. Nur leider waren die Menschen hier auch extrem unfreundlich und abwesend was echt schade war.

Sucre war ein nettes Städtchen, auch wenn jeder kleine Spaziergang echt anstrengend war, da man immer viele Strassen hoch und runter musste und das bei der Höhe immernoch ein ziemliches Problem für mich war.

Achja im Park wollten die Jungen einem immer die Schuhe putzen! 😉

Weiter ging es dann nach La Paz für eine Nacht. Auch hier wieder viele steile Strassen, und bei 3800 Metern eine grosse Herausforderung für mich. Die Stadt selber war nichts so besonderes, ausser dass ständig die Autos gehubt haben.

Am nächsten Tag gings dann auch gleich weiter zum Titicacasee. Hier hatte ich mir ein schönes Hostel mit Hängematten und Blick auf den See geleistet, da ich nach wie vor ziemliche körperliche Probleme habe. Hier wieder auf 3800 Metern war daher viel bewegen für mich auch nicht drin, was echt schade war, da ich so einiges nicht anschauen konnte.

Aber irre ist es schon diesen riesen See mit zahlreichen Inseln zu sehen. Und echt eine tolle Natur. 🙂 Hat mir sehr gut gefallen.

Die Preise hier in Bolivien sind etwas höher als in Asien, aber für 4 Euro konnte man ganz gut essen gehen. Supermarkt Preise waren da fast teurer.

Und morgrn gehts dann rüber nach Peru wo ich mir erstmal die peruanische Titicacaseeseite anschaue! Bin mal gespannt wie es dort wird.

Bolivien hat mir eigentlich gut gefallen, auch wenn es für mich halt doch ein ziemlicher negativer Punkt ist, wenn die Menschen unfreundlich und verschlossen sind.

Tja und in gerade mal 2 Wochen kommt mein Vater und dann reise ich wieder 3 Wochen mit ihm rum! 🙂

So und wieder einige Bilder für euch!

Viele Grüsse

Tag 359 – 362

Hallo zusammen,

Und nun der 2. Teil der Atacama Wüste. Der bolivische Teil mit der Uyuni Tour.

Auf einer 3 tägigen Jeeptour ging es durch die Wüste.

Der erste Tag ging leider erstmal mit einem sehr langen Aus – und Einreiseprozedere los. Etwas schlecht organisiert, da alle Touren zu der selben Zeit losgingen und man so mehrfach anstehen musste. Nach 5h wars dann endlich soweit und es ging los mit der eigentlichen Tour. Eine Gruppe von 6 Leuten plus 1 Fahrer. Hab gott sei Dank eine sehr nette Gruppe erwischt. 🙂

Zuerst sind wir zu einigen Lagunen gefahren. Der weissen, roten und blauen Lagune. Schon lustig was die Natur durch Mineralien so schaffen kann. 🙂 Und natürlich ganz viele Pelikane! 🙂

Am ersten Tag hat es dann kurz am Abends etwas geregnet, was aber ganz cool war, da wir so einen wunderschönen Regenbogen zu sehen bekommen haben. Das war ein tolles Naturschauspiel mit den Lamas, der Lagune, Pelikanen und Grün im Hintergrund. 🙂

Nur so kalt. War froh dass ich mir eine Mütze gekauft habe. Im Winter möchte ich hier echt nicht sein. So war es mir schon zu kalt und jetzt ist es hier Sommer… Aber klar wir waren über 4000 Höhenmeter! 😉

Die Unterkünfte waren sehr einfach aber eigentlich doch recht gemütlich. Und dank meiner Wärmflasche ging es auch nachts mit der Wärme. Auch wenn die erste Nacht doch sehr schwierig war. Auf 4200m schlafen ist nicht so einfach gewesen… Das Atmen fiel hier doch etwas schwieriger. Dafür gabs dann am Morgen so ne Art Tannenzapfentee was gegen die Höhenkrankheit sein soll. 😉

Am 2. Tag gings dann an mehreren Lagunen vorbei, imposante Steinformationen und Sandwüste. Das hat mich dann sehr an die chilenische Seite erinnert! 🙂

In der 2. Nacht haben wir dann auf 3200m geschlafen was dann wieder viel besser ging! Und es gab Duschen! 🙂

Am 3. Tag ging es dann nach Uyuni zur Salzwüste. Anfangs dachte ich, ich fahr durch eine Schneelandschaft. 😉 Leicht nass durch die Regenzeit und weiss bis bräunlich durch die Fahrzeuge.

Schon lustig aber auch die weite Salzlandschaft zu sehen. Hat auch wirklich nach Salz geschmeckt! 😉 Und durch das Wasser wurde auch eine Art Spiegel erzeugt. Hier haben wir dann eine riesen Fotosession gestartet! 😉 Und Lunch gab es auf dem Salz. 😉 Ein guter Abschluss sozusagen! 🙂

Angekommen in der Stadt Uyuni hab ich mir mit ein paar anderen eine Unterkunft gesucht und erstmal unsere Sachen gewaschen, da wir komplett voller Salz waren.

Den Rest des Tages hiess es entspannen von der doch recht anstrengenden Tour.

Da auch hier die Höhenkrankheit kräftig zugeschlagen hat, war ich doch immer recht fertig muss ich sagen. Hatte ich so echt nicht erwartet gehabt.

Bolivien selber erinnert mich bis jetzt echt voll an Asien. Überall Märkte und sehr arm und Steinhäuser… Nur die Menschen sind bis jetzt nicht so freundlich wie ich es von Asien gewöhnt bin. 😉

Mehr dazu aber im nächsten Eintrag! 🙂

Hat sich auf alle Fälle gelohnt die Tour, auch wenn ich jetzt erstmal ein paar Tage ausspannen muss und mich von der Höhe erhole. 😉

Und nun Bilder von der bolivischen Wüstenseite! 🙂

Viele Grüsse

Tag 355 – 358

Hallo zusammen,

Nach ein paar sehr stressigen Tagen komme ich nun dazu den Blog zu aktualisieren! 🙂

Der letzte Stop in Chile war dann die weltberühmte Atacama Wüste und der Ort San Pedro. Schon eine ganz andere Welt so ein Wüstenort. Hatte nicht viel mit dem bis jetzt gesehenen reichen Chile zu tun. Steinhäuser und jede Menge Staub! 🙂

Bevor ich ankam gab es wohl einen grossen Sturm, sodass einige der Häuser unter Wasser standen. Die Regenzeit kommt sogar in die Wüste. 😉

Ich hatte allerdings nur schönes Wetter. Die Salzwüste sah aus wie schneebedeckte Berge, auch wenn man beim Laufen gemerkt hat, dass es Salz ist. 😉

Mein Highlight war Sala de Tara, ein Teil der Atacama Wüste. Berge, Wasser, Moos und Pelikane. Einfach ein wunderschönes Naturschauspiel. Schon beeindruckend wie unterschiedlich die Wüste doch ist. Salzwüste, Sandwüste, Steinwüste und dann noch grüne Natur. 🙂 Und trotz der Trockenheit so viele Tiere und Leben.

Ein grosses Hinderniss war allerdings die Höhe für mich. San Pedro selber liegt zwar nur auf 2500 m. Allerdings sind wir innerhalb von einer halben Stunde auf die 5000 Höhenmeter gefahren. Das hat meinen Körper echt ziemlich umgehauen. Schwindel, Kopfschmerzen und Atemprobleme haben den Spass doch ziemlich beeinträchtigt. Mit viel Cocatee, Cocabonbons und Wasser hab ich es allerdings auf ein erträgliches Mass gebracht. So konnte ich die Zeit doch auch noch etwas geniessen.

Auf jeden Fall schon nochmal was anderes als das Death Valley oder Australien.

Chile hab ich dann recht schnell nach 11 Tagen verlassen, da es mir leider von den Menschen nicht so gefallen hat. Aber es kann einem ja auch nicht alles gefallen. Ist einfach ein schwieriges Land wenn man nicht wirklich Spanisch spricht und zudem noch blond ist. Hier habe ich doch leider das erste Mal gemerkt, dass das eine gewissene Distanz hervorruft. Aber auch eine Erfahrung gewesen.

So und nun Bilder von der Atacama Wüste auf chilenischer Seite. 🙂 Die bolivische Seite kommt im 2. Teil. 😉

Viele Grüsse